WordPress Teil #6 – Import / Export, Kommentare

Hallo 🙂

Heute werd‘ Ich dir zeigen, wie du Kommentare verwaltest und ansiehst und wie du deinen kompletten Blog in nur einer Datei exportierst und danach wieder importierst.
Wir fangen mit dem

Export/Import von WordPress
an. Das ist zunächst mal gut zu wissen, was denn ein Export überhaupt ist.
Einen Export gibt es nicht nur für WordPress, sondern auch für andere Programme. Ein Export bedeutet, dass alles vom Benutzer vorgenommenen Einstellungen und Konfigurationen in einer Datei oder einer Projektmappe zusammengefasst werden. Das Programm von dem man die Datei/das Projekt Exportiert, muss ebenso wie das Programm welches diese Daten ggf. wieder empfängt (importiert), muss einen Algorithmus oder eine Regel haben, die exportierten Daten wieder sauber in das bestehende System zu integrieren. Beispiel:

Artikel vom 12.12.2012
Wie man ein Beispiel erstellt

Das ist ein Beispielartikel. Ich hab‘ keine Ahnung was hier stehen soll, aber darum geht’s auch nicht 😉

Autor: Marius Gerum

So in etwa (gaanz grob natürlich) sieht ein Artikel aus (ich erkläre das jetzt wirklich sehr einfach, wie Ihr es euch in etwa vorstellen könnt). Würde man diesen Artikel nun exportieren, könnte der in der Export-Datei in etwa so aussehen:

<item>
<title>Wie man ein Beispiel erstellt</title>
<link>http://name.server.tld/?p=219</link>
<pubDate>12.12.2012 21:57:02</pubDate>
<dc:creator>Marius Gerum</dc:creator>
<content>
Das ist ein Beispielartikel. Ich hab‘ keine Ahnung was hier stehen soll, aber darum geht’s auch nicht 😉
</content>
</item>

An dieser Stelle kurz nebenbei zum Thema Artikel, du siehst, auch CSS und JavaScript kannst du einbinden, um deine Artikel optisch aufzupeppen und dynamischer zu gestalten 🙂

Also, um das noch einmal kurz zusammenzufassen, eine Export-Datei ist im Grunde eine Datei in der zusätzlich zum Text auch die Einstellungen des Benutzers abgelegt sind. Beim Import wird diese Datei gelesen und entsprechend sauber wieder in ein neues/bestehendes System integriert. In WordPress findest du Export-Dateien in Form von .xml-Dateien.

Exportiere deinen Blog also nun einmal. Dafür navigiere im Dashboard auf der linken Seite zu „Werkzeugs“ und klicke bei dem schwarzen Pfeil auf „Daten exportieren“. Du siehst, du könntest nun Alles exportieren, oder einfach nur die Artikel oder die Seiten. Wenn Ich exportiere, mache Ich immer alles. Klicke also gleich darauf auf den Button „Export Datei herunterladen“. Ist die Datei fertig heruntergeladen, öffne Sie in einem Editor. Du siehst darin einiges an XML-Tags, aus denen WordPress dieDaten später beim import wieder einliest. Optimal wäre es natürlich,wenn du schon ein oder mehrere Artikel geschrieben hättest, dann könntest du jetzt sehen, wie und wo diese abgespeichert sind. Meine export-Datei enthält z.B. zum Zeitpunkt dieses Artikels ca. 1,6Millionen Zeichen und 20.000 Zeilen.
Du kannst dich da wenn du magst ein wenig umsehen, dort wirst du über die Kategorien, die Seiten und deine Schlagwörter stolpern, es ist alles da. Wir wollen uns jedoch auch nicht damit aufhalten, jetzt diese Datei zu studieren, das wesentliche ist deutlich geworden: Es sind alle Einstellungen da und nichts fehlt.

Am besten du änderst hier und dort vielleicht ein Wort oder fügst irgendwo in einem Artikel (also in der Datei) ein Smiley hinzu, damit du später siehst, dass das auch übernommen wird. Wollen wir uns also nun gleich daran machen, diese Datei wieder zu importieren.


Wichtig: Du musst davor in deiner Datenbank alle Datensätze aus den Tabellen wp-posts und wp-comments löschen. Also nicht die Tabellen selbst 😉

Dafür klicke im Dashboard unter „Werkzeuge“ einfach auf „Daten importieren“. Wähle die exportierte .xml-Datei aus und lade Sie danach hoch.

Das war’s im großen und ganzen mit dem Import und Export. ABER nicht vergessen, vor einem Import noch die entsprechenden Datensätze aus den Tabellen zu löschen 😉

Die Kommentare
Du findest im Dashboard auf der linken Seite einen eigenen Menüpunkt „Kommentare“. Klicke darauf, und du komsmt auf die Seite, auf der Kommentare angezeigt werden.
Du siehst oben in der Spaltenbeschreibung den Autor, den Kommentar und für welchen deiner Artikel der Kommentar war:


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Du siehst zusätzlich zum vom Kommentator angegebenen Namen auch noch dessen Email-Adresse(falls angegeben), seine Homepage(wenn er denn eine hat) und die IP. Auch beim Kommentar selbst siehst du oben, wann dieser geschrieben wurde. Zudem hast du die Möglichkeit, einen Kommentar zu ändern:


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Du kannst dort einen Kommentar Genehmigen. Standardgemäß wird ein geschriebener Kommentar nicht sofort angezeigt, du musst das erst zulassen. Wenn er bereits genehmigt wurde (wie hier im Bild), kannst du den Kommentar jederzeit auch wieder zurückweisen. Du könntest auch direkt auf den Kommentar antworten, Ihn im Quick-Edit oder vollen Bearbeitungsmodus abändern, ihn als Spam markieren oder direkt in den Papierkorb werfen.
Wurde ein Kommentar von dir genehmigt, kann Ihn auch jeder andere direkt auf deinem Blog sehen.

Soweit zum Ex- und Import und den Kommentaren. Eigentlich wäre Ich nun auch insgesamt mit dieser Tutorial-Reihe fertig.
Wenn du jedoch -bezüglich dieserWordPress-Reihe- noch einen Wunsch hast oder willst, dass Ich zu einem bestimmten Thema noch ein extra Tutorial schreibe, lass es mich wissen, entweder durch einen Kommentar oder kontaktiere mich einfach über das Kontaktformular 🙂

Bis dahin viele Grüße
Marius

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