WordPress Teil #3 – Artikel erstellen, Widgets

Und hier bin Ich wieder, mit einem Artikel und einem Kopf voller Ideen 😉 🙂 🙂 🙂

Wie im letzten Beitrag angesprochen, zeige Ich dir heute, wie du Artikel erstellst und was für Möglichkeiten du hast, den Inhalt deines Artikels noch besser anzupassen, als WordPress das mit seinen knappen Mitteln was die Funktionalität von Textformationen angeht schafft.

Zuerst jedoch schauen wir uns einmal die Widgets an, ein wichtiger Bestandteil zur Navigation. Damit sich die Leser eures Blogs bestmöglichst zurechtfinden, sollte er sehen, was für Möglichkeiten er hat und wo es was gibt. Dafür hast du auf deinem Blog (nicht das Dashboard, sondern der Blog selbst, den der Leser sieht) rechts oder links Platz für Widgets. Widgets sind, um es einmal mit meinen Worten zu beschreiben, einfach kleine Felder mit bestimmter Funktionalität und einer Überschrift. Der Leser sieht „Kategorien“, darunter kann er sich eine Kategorie auswählen, der Leser sieht „Verwandte Links“, darunter kann er auf Seiten springen, die in etwa das gleiche Thema behandeln.

Um die Widgets-Einstellungen zu bearbeiten, gehe nun im Dashboard links auf „Design“, dort klicke wie immer auf den schwarzen Pfeil und wähle „Widgets“.

Rechts hast du nun eine große Ansammlung an Widgets zur Verfügung, von denen du beliebig viele(auch mehrere gleiche) in deine Navigationsleiste deines Blogs ziehen kannst. Was willst du also zuerst? Ich denke, wir fangen mit den Kategorien an.
Dafür gibt es bereits ein Widget namens „Kategorien“. Um das zu verwenden, klicke darauf, und ziehe es ganz nach rechts in die „Sidebar“. Befindet es sich dort, klicke nun auf den schwarzen Pfeil, um das Menü aufzuklappen. Du kannst hierfür einen Titel angeben. Ich würde das einfach einmal so lassen, „Kategorien“ ist schließlich ein aussagekräftiger Titel, nicht 😉
Darunter kannst du einstellen, wie die Kategorien auf deinem Blog angezeigt werden sollen:


  • Als Auswahlbox darstellen
  • Es ist nur eine einzige Box sichtbar, aus der die Kategorie ausgewählt werden kann. Wenn dort der nicht gesetzt ist, hast du eine normale Ansicht und alle Kategorien
    werden angezeigt

  • Zeige Artikel-Zähler
  • Ist hier der Haken gesetzt, wird rechts neben dem Namen der Kategorie in Klammern angezeigt, wieviele Artikel diese Kategorie enthält. Ich würde dort den Haken setzen

  • Zeige die Hierarchie an
  • Hast du verschachtelte Kategorien, werden unterkategorien jeweils eingerückt dargestellt. Das sieht sauberer aus und sorgt für einen besseren Überblick. Ich empfehle, hier den Haken reinzusetzen


So kannst du nun also die Darstellung der Kategorien ein wenig anpassen.

Du siehst links noch weitere Widgets, von denen jedes meist selbsterklärend ist und zudem einen kleinen Bemerkungstext hat.
Je nachdem, welche Widgets du haben möchtest, kansnt du diese einfach packen und in die Sidebar zur rechten ziehen. Spiele dich einfach ein wenig damit und schau, was dir gefällt oder was eher overkilled aussieht. Ein kleiner Kalender ist beispielsweise gar nicht so schlecht. Was Ich immer in meiner Sidebar habe, ist das Widget „Text“. Dort kannst du Text normal oder direkten HTML Code einfügen (beisp. in Verbindung mit JavaScript oder CSS, da bist du flexibel). Da meine Hauptkategorie, wie nicht unschwer erkennbar, mein Blender Tagebuch ist, hab‘ Ich dafür einen Link reingesetzt und den Titel des „Text“-Widgets geändert in „Seiten“ … Ja, Ich hab‘ das Widget ein wenig Zweckentfremdet, aber was soll’s. Du kannst auch direkt Bilder über HTML einbinden und einen Hyperlink hinterlegen (jenachdem wie gut du dich mit Web-Entwicklung auskennst, schmunzle Ich jetzt ein wenig, wenn du kein Wort von dem verstehst was Ich sage, aber das macht nichts, was du nicht verstehst, ist für dich auch nicht von Bedeutung, keine Sorge 🙂 )
Du kannst auch einen kleinen Chat über das Text-Widget einbinden oder .. naja, was auch immer, Ich will damit eigentlich nur sagen, WordPress ist da wirklich sehr flexibel.

Jetzt wo wir das mit den Widgets eigentlich auch geklärt haben, gehen wir einfach direkt zu den Artikeln über. Sehen wir uns zunächst die bereits erstellten Test-Artikel einmal an. Dafür navigiere im Dashboard links zu Artikel->Artikel erstellen.
Schauen wir uns einmal den Editor genauer an

Die Ansichten
Du siehst oben rechts gleich die 2 Ansichten, zwischen denen du switchen kannst, „Visuell“ und „HTML“.
Da Ich nun HTML ziemlich gut kann, würde Ich dir natürlich raten, diese Ansicht zu nehmen.
Der Unterschied ist folgender, in der visuellen Ansicht kannst du den Artikel verfassen und direkt sehen wie er nachher veröffentlicht ausschaut. In der HTML-Ansicht siehst du die Formatierungen als tags. Wofür du dich entscheidest ist deine Sache 🙂

Menüleiste
Ja und dann haben wir links noch die Leiste, um den Text zu formatieren:


Größer ansehen

Schau dir das Bild am besten ein wenig größer an.
Du siehst, du hast einige Formatierungsmöglichkeiten, aber eben nicht viele(nun gut, generell reicht es für’s erste).
Noch einmal durchgegangen, du hast Fettschrift, Kursiv, link, block-quote, durchgestrichen, einfügen/editieren, unsortierte Liste(mit Punkten), geordnete Liste(mit Nummerierung), Listenelement, Code-Tag, More(funzt eh nicht richtig), nachschlagen und alle offenen Tags schließen.
Du hast über dieser Leiste noch die Möglichkeit, Bilder, Videos, Dateien und Musik hochzuladen. Klicke einfach darauf, wähle die Datei(en) aus und klicke dann auf Hochladen. Ich mache das allerdings immer so, dass Ich meine Dateien per FTP-Client á la FileZilla/FireFTP auf meinen Server in ein dafür eigens angelegtes Verzeichnis lade, und von hier aus dann darauf verlinke(wie Ich das eben mit dem Bild oben gemacht habe). Das ist meines Erachtens deutlich bequemer, zudem sind die Möglichkeiten größer.

Optionen
Veröffentlichen
Rechts findest du einige Optionen, den Artikel zu veröffentlichen. Du kannst Ihn aber auch als Entwurf speichern oder direkt löschen(In den Papierkorb legen), was sich aber Widerrufen lässt. Schreibst du den Artikel gerade neu, ist der blaue Button mit „Publizieren“ belegt, hast du Ihn bereits veröffentlicht, steht dort „Aktualisieren“.
Kategorie
Unter den Veröffentlichungsoptionen, wie du ja schon kennengelernt hast, die Kategorien, welcher der geschriebene Artikel angehören soll.
Schlagwörter
Und darunter nun noch die Möglichkeit, Schlagwörter(sog. „Tags“) zu hinterlegen. Tags können über das Widget „Schlagwörter Wolke“ auf deinem Blog dann rechts(oder links, wie auch immer) angezeigt werden, dort hast du dann ein Feld in dem lauter Tags stehen. Klickt der Leser/Besucher auf einen der Tags, werden alle Artikel angezeigt, die mit diesen Tags hinterlegt sind, eine recht praktische Sache.

Also du hast schon einige Möglichkeiten, deine Artikel zu formatieren. Doch das ist nicht alles, schauen wir uns mal an …

… was noch so alles möglich ist
Es ist eigentlich alles möglich, was auch mit HTML möglich ist. Du kannst CSS einbinden, JavaScript-Code ausführen und PHP-Tags einfügen 🙂 Das ist das tolle und erleichtert das Arbeiten, denn im Endefffekt musst du auf nichts verzichten, dir ist alles gegeben.

Beispiel CSS:
*Fahr‘ hier mit der Maus drüber*
Beispiel JavaScript:

Du könntest auch über WordPress mit PHP Datensätze aus Datenbanken auslesen …
Jedenfalls, es gibt zig Wege, seine Artikel optisch aufzubessern 🙂

Im nächsten Teil werde Ich dir zeigen, was es mit den „Seiten“ auf sich hat, wofür diese da sind und wo sie landen. Außerdem erfährst du, wie du ein Theme einspielst und was du tun musst, wenn das nicht automatisch funktioniert. Desweiteren werden wir die Plugins erkunden, wo du sie findest, wie du Sie installierst und aktivierst 🙂

Bis dahin viel Spaß beim weiteren Lesen
Marius

5 Kommentare

  1. Great post, I admire the writing style 🙂 A little off topic here but what theme are you using? Looks pretty cool.

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