WordPress Teil #2 – WordPress verwenden

Hallo 🙂

weiter geht’s. Ich hoffe du hast Spaß, Lust und Lernbereitschaft mitgebracht 😉 Im ersten Teil hab‘ Ich dir gezeigt, wie du WordPress auf deinem Server zum laufen bringst. Wir haben WordPress heruntergeladen, entpackt und auf den Server geschoben, danach die 5-Minuten-installation gestartet. WordPress ist nun voll einsatzfähig, daher schlage Ich vor, wir beginnen nun einmal damit, uns das ganze einmal genauer anzusehen.
Wie immer gilt -> Spaß machen muss es. Setz dich also irgendwo ganz entspannt mit deinem Laptop oder deinem Rechner hin, mach dir ’nen Kaffe, sichere ggf. deinen Bestand an Kippen, hol was zu futtern, und dann geh’n wir das ganze mal in aller Ruhe an 🙂

Zunächst einmal siehst du (du bist ja schließlich schon eingeloggt 😉 ) die Oberfläche von WordPress (momentan Version 3.1). Oben in der Menüleiste siehst du rechts einen Button zum aufklappen, daneben „Willkommen *benutzername* und ganz rechts kannst du dich auch wieder abmelden. Fangen wir also zuerst einmal damit an, den Blog einzurichten.
Und was ist hierbei wohl das wichtigste? Genau, ein Titel.

Vorab:
Gehen wir also links in der Navigationsleiste (das lernst du alles noch kennen 🙂 ) zu den Einstellungen. Klicke dabei aber auf den Pfeil der erscheint, wenn du mit der Maus darüber bist, dort dann zum ersten Punkt „Allgemein“.
Rechts siehst du’s ja auch gleich. Wähle also nun einen passenden Blog-Titel.

Achja, noch kurz was vorneweg, Ich mache es immer so:
Öffne einen Tab auf dem dein Blog selbst zu sehen ist, und einen, in dem alles bearbeitet wird (also einmal direkt die server-adresse und einmal server/wp-admin, also eben das Dashboard zur Bearbeitung). Wenn du eine Änderung vorgenommen hast, brauchst du dann nur noch schnell den Tab wechseln und mit [F5] den Browser aktualisieren.

Blog-Titel, Slogan, grundlegendes
Also, zum Blog-Titel. Gib ein Wort oder zwei ein, welcher eben als Titel angezeigt werden soll. Darunter bei „Slogan“ beschreibe in wenigen Worten, was auf deinem Blog zu finden ist, worum es hier geht.
Die WordPress-Adresse sollte bereits mit der Adresse deines Servers ausgefüllt sein. Liegt WordPress im Root-Verzeichnis deines Servers, kann das darunterstehende Feld „Blog-Adresse“ leer gelassen werden.
Danach die Email-Adresse, was wohl auch schon ausgefüllt sein dürfte. Hier steht die Email-Adresse, über die du über WordPress kontaktiert wirst, beispielsweise für Vorschläge eines Updates oder bei Aufrufen zum moderieren von Kommentaren. Das ist nicht die Email, über die der Leser mit dir Kontakt aufnimmt (aufnehmen kann)!
Mitgliedschaft, Standardrolle eines neuen Benutzers und Zeitzone überspringen wir mal. Bei Datumsformat kannst du einstellen, wie dieses angezeigt werden soll, selbiges beim Zeitformat. Wähle nun noch „Woche beginnt am …“ und klicke anschließend auf „Änderungen übernehmen“.
Wechsle nun in den Tab mit deiner Blog-Adresse und aktualisiere. Sieht doch soweit ganz gut aus 🙂

Schreiben-Einstellungen
Das wären soweit die grundlegenden Einstellungen. Nächster Punkt den wir uns ansehen, ist Einstellungen->Schreiben
Dort kannst du oben auswählen, wieviele Zeilen die Textbox haben soll, in der du deine Artikel verfasst.
Bei „Formatierung“ mache einen Haken bei „Wandle Emoticons wie 🙂 und 😛 in Grafiken um“ , das „WordPress soll falsch verschachteltes XHTML automatisch korrigieren.“ kannst du lassen. Speichere auch hier deine Änderungen (die weiteren Punkte sind momentan noch nicht von Bedeutung).

Lesen-Einstellungen
Navigiere nun zu Einstellungen->Lesen. Wähle hier deine Startseite (standardgemäß werden die zuletzt erstellten Artikel angezeigt), und wieviele Artikel pro Seite angezeigt werden. Ich hab‘ das bei mir auf 7 beschränkt, weil meine Texte und Bilder teilweise sehr viel Platz wegnehmen, und Ich meine man will ja auch nicht ne halbe Stunde scrollen, und übersichtlich ist das auch nicht. Wenn du das hast, speichere auch hier wieder die Änderungen.

Erreichbar …
Ein weiterer Punkt der angesprochen werden sollte, ist Einstellungen->Privatsphäre
Dort kannst du einstellen, ob auf deiner Seite Bots rumschnüffeln dürfen und diese bei Google gelistet wird.

MERKE DIR: Wie weit vorne in den Suchergebnissen dein Blog liegt, hängt NICHT davon ab wieviele Leute deinen Blog besuchen, sondern von wievielen Seiten auf deinen Blog verlinkt wird! Wenn du nun also in einem sehr bekannten Forum angemeldet bist, und in deiner Signatur über Link auf deinen Blog verweist (so wie Ich das überall tue), hast du gute Chancen, dass dieser in den Suchergebnissen weit vorne oder gleich an erster Stelle liegt. Denn die Foren werden von sogenannten Bots durchsucht. Diese archivieren auch die darauf enthaltenen Hyperlinks, und von je mehr Seiten aus auf deinen Blog verlinkt wird, desto höher steigst du in den Suchergebnissen auf.

Das muss allerdings nicht sein, andernfalls kommt man eben dann nur auf deinen Blog, wenn man weiß wo dieser liegt.
Um die weiteren Einstellungen (besser) vornehmen zu können, werden wir nun erst einmal einige Kategorien erstellen.
Gehe links zum Menü „Artikel“ und klicke dort wieder auf den schwarzen Pfeil daneben. Klicke dort auf „Kategorien“.

Kategorien erstellen
Artikel kannst du beim erstellen(oder auch nachträglich) in eine bestimmte Kategorie schieben. So kannst du das ganze ein wenig ordnen. Erstelle nun ein paar Kategorien wie beispielsweise „PC“, „Urlaub“, oder „Sonstiges“, was du möchtest. Dafür gib‘ nun jeweils einen Namen für die Kategorie ein(dieser kann natürlich nachträglich geändert werden).
Im Textfeld darunter kannst du ggf. noch festlegen, wie die URL aussieht, oder aber du lässt es leer.
Hast du bereits Kategorien, kannst du nun auch eine übergeordnete Kategorie auswählen. Beispiel:


  • Kategorie ABC (übergeordnete: keine)
    • Kategorie ABC123 (übergeordnete: ABC)
    • Kategorie ABC456 (übergeordnete: ABC)
      • Kategorie ABC123XYZ (übergeordnete: ABC456)
  • Kategorie DEF (übergeordnete: keine)

Das ist nützlich, um bestimmte Kategorien eines Themas in weitere Einzelne zu unterteilen. Praktisches Beispiel:


  • PC
    • Programmierung
      • Web
        • PHP
        • HTML
        • CSS
        • JavaScript
      • Anwendung
        • Visual Basic
        • C++
        • Java
    • Games
      • Action
        • Call of Duty
  • Urlaub
    • Italien
      • Fotos
      • Souveniers

Du siehst, Kategorien können beliebig verschachtelt werden 🙂 Lege also zunächst einige Kategorien an.
Wenn du Cheats zu spielen auf deinem Blog bekannt machen willst, wirst du wohl eine Kategorie „Spieletipps“ haben, mit den Unterkategorien „PC“, „X-Box“ und „PS3“, also zumindest so in etwa. Möchtest du Kochrezepte veröffentlichen, könnte das eine Kategorie „Rezepte“ sein, mit den Unterkategorien „Suppen“, „Braten“, „Backen“ und „Fleisch- und Fischgerichte“.
So in etwa kannst du dir das dann schön säuberlich aufbauen, einteilen und zurechtrücken.
Merke dir: Wenn du eine Kategorie erstellst, wähle dann ggf. eine dazu passende übergeordnete Kategorie aus. Passend zum Beispiel also bei „Backen“ dann als übergeordnete Kategorie eben „Rezepte“.

Auf der rechten Seite werden dir dann immer alle Kategorien hierarchisch aufgelistet (untergeordnete Kategorien (Backen, X-Box, Suppen, du verstehst) haben immer so ein „–„, also nen Strich vorne dran).
Klickst du bei einer der Kategorien auf „Bearbeiten“ (sichtbar, wenn du die Maus darüberbewegst), kannst du nachträglich die Kategorien untereinander verschachteln wie du es möchtest. Du könntest dir im Grunde also auch erst einmal alle Kategorien anlegen, und diese dann im Nachhinein übergeordneten Kategorien zuweisen 🙂

Jetzt erstellen wir noch ein, zwei Testartikel. Dafür geh links nach „Artikel“ und klicke dort auf „Erstellen“.
Gib oben einen Titel an. Unten im großen Textfeld schreibst du dann den Artikel. Tipp‘ testweise einfach irgendwas rein. Auf den Editor selbst gehen wir später noch extra ein.
Wenn du ein wenig Text zusammen hast, siehst du oben rechts bereits folgende Möglichkeiten:

  • Vorschau der Änderungen
  • Hier kannst du dir vorab schonmal ansehen, wie das dann ausschaut, wenn es veröffentlicht ist. Ist der Artikel bereits veröffentlicht(publiziert) worden, steht dort dann nur noch „Vorschau“

  • Speichern
  • Dort speicherst du den Artikel lediglich als Entwurf

  • Publizieren
  • Veröffentlicht diesen Artikel

  • In Papierkorb legen
  • … naja, was wird das wohl sein ^^ Damit kannst du den Artikel direkt in den Mülleimer verschieben 🙂

Weiter unten auf der rechten Seite -jetzt kommt’s- kannst du den Artikel unter einer dieser Kategorien veröffentlichen. Du hast an oberster Stelle immer die Standard-Kategorie(wie auch immer die bei dir heißt), in die deine Artikel geschoben werden, wenn du keine andere auswählst. Die Standardkategorie kannst du in den Einstellungen selbst auswählen(Standardkategorie für neue Artikel). Gut, wähle also eine Kategorie aus, und klicke dann auf „Publizieren“ 🙂
Tadaa, dein erster Artikel ^^ Naja, auch wenn da nur blablubb steht, ist ja nur testweise, um das ganze direkt an der Praxis zu versuchen 🙂

Und damit wären wir auch schon am Ende dieses Artikels angelangt 🙂 Du wirst gemerkt haben, dass Ich im vorherigen Artikel etwas mehr versprochen habe, aber der hier wird sonst einfach wieder zu groß, daher gehe Ich auf einige Punkte lieber einzeln ein, andere wiederum schneide Ich beiläufig kurz an.
Im nächsten Artikel widmen wir uns den Artikeln, außerdem will Ich dir noch zeigen, wie du die Darstellung der Kategorien auf der rechten Seite deines Blogs(Ich sage immer rechte Seite, weil Ich das Standard-Theme verwende, im Grunde ist das ja egal, jedenfalls eben die Navigationsleiste) anpassen kannst.

Viel Spaß beim Lesen
Marius

3 Kommentare

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