WordPress Teil #1 – auf Server installieren

Hallo,

Heute zeige Ich dir, wie du WordPress (aktuell 3.1, oder auch jede andere Version) auf deinem Server installierst. Ich gehe einfach einmal davon aus, dass du dir bereits einen kostenlosen oder kostenpflichtigen FTP-Server angeschafft hast. Andernfalls lies dir diesbezüglich mal mein Tutorial Anschaffung und Einrichtung eines kostenlosen FTP-Servers durch. Dort steht auch grob, wie du mit FileZilla arbeitest.

Also, was du brauchst:

  • Webspace oder auch einen eigenen Server, der PHP unterstützt
  • FileZilla (oder einen anderen FTP-Client
  • Ein normaler Editor (Notepad++ oder auch den von Windows)

Lade dir also zunächst (wenn nicht schon geschehen) FileZilla und WordPress 3.1 Deutsch runter.


Wenn du WordPress auf deinem Server installierst, hat das den Vorteil, dass du bei wordpress.com nicht registriert sein musst und dann nicht das blöde „.wordpress.com“ an der URL dranhängen hast 🙂


Nun installiere FileZilla, erstelle auf deinem Server eine Datenbank(name ist egal..) und entpacke auch die WordPress .zip-Datei (sollte latest.zip heißen). Wenn du WinRar hast, führe hierfür einen rechtsklick aus und navigiere zu „Entpacken nach latest“. Ist der Ordner entpackt, öffne Ihn und geh‘ in’s Verzeichnis „wordpress“.
Öffne die in diesem Verzeichnis enthaltene Datei „wp-config-sample.php“ mit einem Editor und füge jeweils Server, Benutzername, Passwort und Datenbank ein (bei Datenbank Adresse ‚localhost‘, da sich diese auf der selben „Hardware“ wie der Server befindet, und als Namen für die Datenbank den, den du vorhin vergeben hast). Speichere die Datei und schließe sie. Drücke nun nocheinmal mit Rechtsklick darauf und benenne sie um von ‚wp-config-sample.php‘ in ‚wp-config.php‘.
Nun markierst du alles was sich in deinem wordpress-Ordner befindet(also die ganzen enthaltenen Dateien und Ordner). Ist FileZilla installiert, öffne es. (im o.g. Tutorial ist nachzulesen was du wo wie machen musst 😉 ) Schiebe also nun alle markierten Ordner und Dateien in’s Root-Verzeichnis („/“) deines Servers.


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Mach es wie auf dem Bild durch den Pfeil gekennzeichnet, ziehe die markierten (Strg+A) Elemente einfach in das Fenster in FileZilla. Oben im rot-markierten Kasten stehen natürlich deine Zugangsdaten (Server, Benutzername und Passwort, optional Port).

Hast du den Inhalt des wordpress-Ordner direkt in’s Root-Verzeichnis des Server hochgeladen, öffne nun deinen Browser und gib folgende Adresse ein:

http://[dein-server]/wp-admin/install.php

Ersetze hierbei „[dein-server]“ dabei mit der Adresse zu deinem Server, bei mir würde das beispielsweise so aussehen:

http://marius-gerum.de/cms/wp-admin/install.php

Und schon landest du in der typischen 5-Minuten installation von WordPress (auch hier nachzulesen).
Notiere dir das Passwort und merke dir deine ganzen Zugangsdaten, denn nach dieser kurzen Installation wirst du direkt auf die Anmelde-Seite weitergeleitet. Dort kannst du dich dann mit deinen Zugangsaten einloggen, und schon bist du direkt mittendrin, und kannst im Endeffekt gleich loslegen, Artikel und Blogeinträge zu verfassen 🙂


Im nächsten Teil will Ich dich mit der Oberfläche von WordPress vertraut machen. Dann zeige Ich dir, wie du Artikel verfasst, Seiten einrichtest, Rechts in der Menüleiste Widgets hinzufügst und vor allem wie du Kategorien einrichtest und diese dann, eben mit den Widgets-Einstellungen, am besten anzeigst … und sonst noch einiges, was du für den Anfang wissen musst. Später dann (oder auch direkt im nächsten Teil, mal sehen) komm Ich noch auf Themes zu sprechen, und wie du diese ändern kannst, außerdem wie du Plugins installierst. Desweiteren werde Ich dir noch zeigen, wie flexibel sich Artikel gestalten lassen und auch, wie du mittels ein wenig HTML und PHP provisorisch ein Kontaktformular zusammenbasteln kannst, welches die Eingaben dann in eine Datenbank schreibt, und wie du diese ausgeben kannst. Jaja, einiges ist möglich 🙂
In einem späteren weiteren Teil dann werde Ich noch (rein subjektiv) einige Tipps dazu geben, wie du deine Artikel schreiben kannst, was zu beachten ist, was unterlassen werden sollte und was den Leser anspricht…

Bis dahin viel Spaß beim weiteren Lesen meines Blogs 🙂
Marius

3 Kommentare

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