Der Anfangsbildschirm – Was ist was?

Ich hab‘ diesbezüglich mal ein Bild hochgeladen, und einzelne Teile farbig hervorgehoben:

3d_view

Wollen wir uns mal eben ansehen was was ist.

Nummer 1
Das (rot eingerahmt) ist die Informationeleiste. Das sehen wir an diesem Icon mit dem weißen „i“ in dem blauen Kreis. Wir haben Menüpunkte, um Dateien oder Projekte zu öffnen, Neue zu starten, sie zu speichern, verlinken oder im-/Exportieren (File-Menü), dann um Objekte, Formen, Kurven, Meshes, Armaturen, Lampe, Kameras oder ForceFields hinzuzufügen (Add-Menü), diverse Render-Einstellungen wie z.B. das Rendern von Animationen oder Bildern im Normal oder OpenGL-Modus und letzendlich noch ein Hilfe-Menü. Daneben ein Icon mit 3 Blöcken drauf, dort kann man vordefinierte Ansichten starten, von denen aber momentan Default das beste ist. Das könnte später interessant werden, wenn wir näher darauf eingehen, wie man eigene Ansichten hinzufügt. Danach ein Scene-Menü, was aber vorerst auch eher uninteressant ist. Nun noch ein Auswahlmenü, in dem bereits Blender Render aktiviert ist. Das lassen wir einfach so 🙂 Dann folgt nochein wenig kryptischer Text, auf den später noch genauer eingegangen wird, zuletzt noch ein Button, mit dem wir unser Blender Fenster im Vollbild-Modus ansehen und damit arbeiten können.

Nummer 2
Ist das 3D-View. Das ist der Teil, mit dem wir die meiste Zeit verbringen. Hier kannst du deine Modelle, Gegenstände und Objekte betrachten, transformieren, skalieren, rotieren … Das wird auch der nächste Punkt sein, auf den eingegangen wird, daher folgt hier keine weitere Erklärung 🙂

Nummer 3
Hier sehen wir die Optionen des 3D-View. Wiederum, und das ist bei allen Ansichten und Fenstern so, gekennzeichnet durch das Icon, welches hier ein Würfel ist. Es befindet sich ganz Links dieser Leiste. Wenn man darauf klickst, kann man sich andere Fenster zur Ansicht holen, aber das 3D-View ist das, was wir jetzt brauchen, daher lassen wir das. Mehr auch dazu gibt’s in einem der nächsten Artikel, wo dann das 3D-View das große Thema ist.

Nummer 4
Das ist das Fenster mit Optionen und Funktionen, die dem 3D-View zur Verfügung stehen. Jenachdem in welchem Modus man sich befindet, ändert sich, welche Funktionen zur Verfügung stehen. Auch dazu dann mehr.

Nummer 5
Auch sehr wichtig ist dieses Fenster, das sind die Properties, also Eigenschaften. Darüber gibt’s dann wieder einen Extra Artikel.

Nummer 6
Hier siehst du den Outliner. Dort findest du alle Objekte und Meshes, hierarchisch geordnet. Spannend, wenn wir dann Objekte joinen(zusammenfügen), parenten(Parent-Child, also Eltern-Kind-Verhalten), texturieren oder Materialien zuweisen.

Jetzt haben wir nocheinen Kasten, der nicht eingerahmt ist, und das ist unten rechts die Timeline. Da wir diese vorerst nicht brauchen, schenken wir diesen Platz einfach noch unserem 3D-View. Dafür gehst du folgendermaßen vor:

Hier gehst du auf dieses Dreieck mit den Streifen, bis der Mauscursor so ein weißes Kreuz ist. Dann klickst du, hältst die Maus gedrückt und ziehst nach oben. Im 3D-View sollte ein schwarzer Pfeil auftauchen. Wenn das so ist, kannst du die Maus loslassen. der Komplette bereich ist nun eine Timeline, eigentlich wollten wir doch da aber den 3D-View haben. Das ist nicht weiter schlimm. Klick gaanz unten links auf das Zeichen mit dieser Uhr und wähle aus dem aufspringenden Menü einfach „3D View“ aus, dürfte der unterste Eintrag sein.
Ist das erledigt, solltest du im 3D-View in der Ansicht von Oben landen. In welcher Ansicht du dich befindest, kannst du oben links sehen, da steht das immer, momentan sollte „Top Perp“ dranstehen. Weiter mit den Ansichten geht’s im nächsten Artikel 🙂

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